Programm

2010

JUNI

"Was die Welt im Innersten zusammenhält" - oder mit welchen kleinsten Bausteinen der Natur kann der Mensch heute umgehen?

Führung durch die Nanotechnolgie-Ausstellung im TECHNOSEUM in Mannheim unter besonderen Aspekten der kulturellen Bedeutung dieser Technik.

 

Sonntag, 27. Juni 2010 11 Uhr

Treffpunkt Foyer des TECHNOSEUM, Museumsstraße 1, Mannheim

 

Die Nanotechnologie gibt es als eigenen Technikbereich erst seit ca. 10 Jahren, obwohl es Nanostrukturen schon seit jeher in der Natur gibt.  Technisch geht es um die künstliche Herstellung von Nano-Partikeln, die die Größe von mehreren Atomen haben. Es geht also um die Stoffe, die "die Welt im Innersten zusammenhalten", wofür Goethe sich seinen Faust interessieren ließ. Diese Stoffe wollen die Wissenschaftler heute "manipulieren" und steuern.

Dabei sind ganz verschiedenartige Technikdisziplinen wie Biotechnik, Materialwissenschaft und Medizintechnik betroffen. Sie birgt ungeahnte Chancen, aber auch Risiken. Der Anspruch derjenigen, die die Technik forcieren, ist sehr hoch und ehrgeizig. Es ist von einer "Genesis 2" als Fortsetzung der ersten Genesis, also der Erschaffung der Welt und der Evolution die Rede.  Ein Thema auch kultureller Dimension und auch ein Goethe-Thema, denkt man auch an Faust II und den Homunculus oder an moderne gesellschaftliche Konzepte, die in "Wilhelm Meisters Wanderjahren" angesprochen werden.

JULI

Mitgliedergespräch

Dienstag, 6. Juli  19 Uhr im Museum Schillerhaus, Mannheim

Das Mitgliedergespräch findet in entspannter und historischer Atmosphäre im Museum Schillerhaus, B 5, in Mannheim statt. Thema: offen. Denn es ist eine Veranstaltung der Mitglieder, die sich austauschen, über ihre spannenden Gedanken beim Lesen ihrer Goethe-Werke oder über zukünftige Aktivitäten, die ihre Goethe-Gesellschaft anpacken soll. Bringen Sie sich ein! 

AUGUST

Literarischer Spaziergang in Schwetzingen auf den Spuren Hebels

Freitag, 27.August 2010, 18 Uhr

Treffpunkt Schlossplatz, Spargelfrau-Denkmal

mit Dr. Franz Littmann

dabei Besuch der Wanderausstellung über Johann-Peter-Hebel "Reden ist Silber, Schweigen Gold".

 

Johann Peter Hebel starb nicht nur 1826 in Schwetzingen, im heutigen Amtsgericht bei seinem Freund Zeyher, sondern hielt sich häufiger in Schwetzingen auf.
Allein vier Aufenthalte sind in seinem Reisetaschenbuch aufgezeichnet. Bei einem dieser Besuche, der ihn wie immer auch in den Schlossgarten führte, schrieb er den Denkspruch aus dem Säulengang des Vorhofs der Schwetzinger Moschee auf:
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
  
Goethe schätzte Hebel. Er nannte ihn „trefflich“, „unschätzbar“, einen „Stammverwandten“. Freilich gab es auch gravierende Unterschiede.

 

 

NOVEMBER

Mitgliedergespräch

Dienstag, 16. November 2010, 19 Uhr

 

im Museum Schillerhaus der Reiss-Engelhorn-Museen, B 5, 7, Mannheim.

Das Mitgliedergespräch ist ein informelles Treffen der Mitglieder der Goethe-Gesellschaft, zu dem gern auch Freunde und Interessenten mitgebracht werden können, die die Goethe-Gesellschaft gern einmal kennenlernen möchten. Der  Vorstand informiert über den Stand seiner Tätigkeit. Die Mitglieder können Wünsche und Anregungen an den Vorstand richten, andererseits können Mitglieder sehen, wo noch Bedarf ist an konkreten Hilfen für wünschenswerte konkrete Projekte. Schließlich kann über aktuelle Entwicklungen oder Erfahrungen, die Bezug zur Kultur- und Ideengeschichte der deutschen Klassik haben, gesprochen werden, denn davon gibt es ja nicht wenige.

 

 

Führung durch „Kennen Sie Rom?“, wie Goethe es sah

 

Wer die Ausstellung der Mannheimer Kunsthalle mit den Radierungen Piranesis noch nicht gesehen hat, sollte dies spätestens bei der Führung

 

am Sonntag, 28. November 2010, 11.15 Uhr, Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4,

 

nachholen. Mitglieder und Freunde der Goethe-Gesellschaft werden dort gern erwartet. Es ist lediglich der Eintritt zu entrichten. Die Ausstellung bietet eine faszinierende Möglichkeit, sich in die Lage Goethes und vieler anderer Italien-Reisender des 18. Jahrhunderts zu versetzen, die sich mittels der Radierungen Piranesis ein antizipiertes Rom-Bild verschafften. Uns gibt es heute nachträglich einen Eindruck vom ungefähren Zustand der antiken Stätten in der Goethezeit. Parallel dazu lohnt sich die Lektüre Goethes Italienischer Reise, als er sich in Rom aufhielt. Mehr dazu:hier.

DEZEMBER

Dienstag,  14.12.2010  19 Uhr

Museum Zeughaus C 5 / Florian-Waldeck-Saal

Eintritt 7.- Euro, ermäßigt 5.- Euro

 

Reiss-Engelhorn-Museen in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar

„Der grüne Fürst“ – Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 – 1871)

Abenteurer, Gartenkünstler, Schriftsteller, Lebemann

Vortrag mit Lichtbildern von und mit Ingrid Lamey, Schwetzingen

 

Ein luxusverwöhnter, exzentrischer Snob, der Duelle focht und mehr Liebschaften hatte als Casanova. Ein Weltenbummler, der zu Pferd halb Afrika durchquerte. Von höchstem Adel, aber von Herzen Republikaner. Begabter Autor und genialer Gartenarchitekt. Eine spannende Reise durch das phantastische Leben des Fürsten Pückler, einer der schillerndsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts!

Das Programm für 2011 wird demnächst hier veröffentlicht.

Die Mitglieder werden durch Newsletter informiert.