Programm 2015

(in chonologischer Reihenfolge, bitte scrollen Sie nach unten)

 

 

Goethe und die Bundesgartenschau

Samstag, 14. März 2015   11 - 16 Uhr

 

Die Goethe Gesellschaft Mannheim auf dem Tag der Stadtgeschichte

anlässlich 40 Jahre Bundesgartenschau 1975 unter dem Motto Flower-Power (Mehr dazu hier.)

 

Lernen Sie  die Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar an deren Stand kennen und entdecken Sie, was Goethe mit der Bundesgartenschau (BUGA) zu tun hat. 

 

Info-Faltblatt "Goethe und die Bundesgartenschau" wird allen, die den Stand besuchen, kostenlos ausgehändigt.

 

Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte

Collini-Center, Foyer

 

Eintritt frei

Jubiläumsmatinee

Sonntag, 22. März 2015   11 Uhr 

 

5 Jahre Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar

 

 

Festrede: Prof. Dr. Justus Fetscher: Goethe und die islamische Welt

 

Grußworte:

  • Dr. Jens Bortloff (Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e. V.)
  • Helen Heberer, MdL (Stadt Mannheim)
  • Talat Kamran (Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog)

 

Musikalische Beiträge: Orientalische Musikakademie Mannheim (OMM)

 

Reiss-Engelhorn-Museen, C 5, Museum Zeughaus (Florian-Waldeck-Saal), 68159 Mannheim

Eintritt frei

 

 

Einladung Jubiläumsmatinee
Einladung zur 5-Jahresfeier der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar am 22.3.2015
Einladung Jubiläumsmatinee 22.3.2015.pdf
PDF-Dokument [313.8 KB]

Foto der Veranstaltung am 22.3.2015: Rund 50 Mitglieder und Gäste kamen zur Jubiläumsmatinee der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V.

Goethe - Werther - Eisenmann. Die Leiden des jungen Werther

Freitag, 10. April 2015     20 Uhr

 

spoken word performance

Musik: Jakob Vinje

 

Eintritt. VVK 19,- Euro/ ermäßigt 16,- Euro (Schüler, Studierende, Kinder unter 18 Jahren)

Nur an den REM Kassen in C5, D5 und C4,9

 

Museum Weltkulturen, D 5, 68159 Mannheim

 

Mitgliederversammlung und im Anschluss Vortrag: Goethe und die Medizin

 

Mittwoch, 29. April 2015   

 

um 17 Uhr:

 

 

Mitgliederversammlung

 

TECHNOSEUM, Museumsstraße 1, 68165 Mannheim

 

Die Mitglieder der Goethe-Gesellschaft treffen sich zur Beratung und zu Beschlüssen insbesondere über das vergangene und das laufende Jahr.

 

Die Veranstaltung steht Gästen offen, stimmberechtigt sind nur Mitglieder.

 

im Anschluss 

 

um  18 Uhr:

 

"Goethe und die Medizin"

 

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Steiner, Fernuniversität Hagen

 

TECHNOSEUM, Museumsstraße 1, 68165 Mannheim

 

Eintritt frei.

 

„Alle Übergänge sind Krisen, und ist eine Krise nicht Krankheit?“ Die Krisenerfahrungen des 18. Jahrhunderts spiegeln sich auch im Verständnis der Krankheiten und ihrer Therapien. Wie sich das Bild und wie sich die Praktiken der Medizin wandelten, erfährt man insbesondere aus den Werken und aus dem Wirken des Dichters und Naturwissenschaftlers Johann Wolfgang Goethe. Der Vortrag beleuchtet auch, inwiefern Goethe Anteil am Wandel der Medizin seines Zeitalters nimmt.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem TECHNOSEUM statt.

 

 

Führung zu Rad "Schiffe, Schiller und Schokolade - Vom Neckar zum Rhein"

Sonntag, 10. Mai 2015     11 Uhr

 

mit Dr. Hanspeter Rings (Stadtarchiv Mannheim - Institut für Stadtgeschichte)

 

Treffpunkt: Museumsschiff, Neckarvorlandstraße 2a, 68159 Mannheim

Dauer: ca. 2 Stunden

Teilnehmerzahl: ca. 35

Teilnahmebeitrag: 6 Euro

Anmeldung ab dem 1. März 2015 unter hanspeter.rings (at)mannheim.de

 

 

 

Kalliope im Quadrat  1. Abend: Friedrich Maler Müller

!!! Dienstag, 12. Mai 2015   19 Uhr !!! ACHTUNG VERANSTALTUNG FÄLLT WEGEN ERKRANKUNG DES REFERENTEN AUS!

 

Der Vortrag wird voraussichtlich im Laufe dieses Jahres nachgeholt. Wir bitten um Verständnis. Mehr dazu demnächst in dieser Programmübersicht.

 

Kommentierte Lesung von Torsten Israel in Verbindung mit Liselotte Homering und in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V.

 

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Schillerhaus, B 5, 7, 68159 Mannheim

 

Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

ANMELDUNG: Wegen geringer Platzkapazität wird dringend um Voranmeldung unter Telefon 0621 / 293-3150 gebeten.

 

 

Der Dichter, Bildende Künstler und Kunstschriftsteller Friedrich Maler Müller war eines der vielseitigsten und eigenwilligsten Talente der an schöpferischen Persönlichkeiten gewiss nicht armen Goethe-Zeit. Geboren 1749 in Kreuznach als Sohn eines Gastwirts, ausgebildet zunächst in Zweibrücken und gestorben 1825 in Rom, in dem er über 40 Jahre – vor allem auch als gelehrter Reiseführer und Kunstagent – gewirkt hatte, schuf er seine bedeutendsten literarischen Werke aber im Wesentlichen während seines in Mannheim verbrachten Lebensabschnitts von 1774 – 1778. Zugleich war er dem Musenhof Carl Theodors auch als Kabinettsmaler (ab 1777) sowie als Dramaturg und Organisator bei der sich anbahnenden Gründung des Nationaltheaters verbunden. Enge persönliche Beziehungen bestanden in dieser Zeit u.a. zu Wolfgang Heribert von Dalberg, dem Maler und Graphiker Franz Kobell, dem Dichter Otto von Gemmingen und dem Verleger und Buchhändler Christian Friedrich Schwan. Zudem ergaben sich zahlreiche Begegnungen mit prominenten Gästen der Residenz, darunter Lessing, Goethe und Wieland.

 

Mitgliedergespräch

Donnerstag, 16. Juli 2015     18 Uhr

 

Das Mitgliedergespräch findet in entspannter und anregender Atmosphäre diesmal auf dem Museumsschiff Mannheim statt, bei gutem Wetter auf dem Freideck im Außenbereich.  Getränke und kleine Gerichte serviert das dortige Restaurant.

 

Sie bestimmen die Gesprächsthemen oder können Fragen stellen. Denn es ist eine Veranstaltung der Mitglieder, die sich austauschen, über ihre spannenden Gedanken beim Lesen ihrer Goethe-Werke oder über zukünftige Aktivitäten, die ihre Goethe-Gesellschaft anpacken soll.

 

Bringen Sie sich ein! 

 

Offen für alle, Mitglieder und auch Interessierte, die die Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar kennen lernen wollen.

 

Museumsschiff, Neckarvorlandstraße 2a, 68159 Mannheim

 

Eintritt bis auf Verzehr ist frei.

Kalliope im Quadrat - 1. Abend: Sophie von La Roche

Dienstag, 11. August 2015    19 Uhr

 

 

Mit PowerPoint-Präsentation kommentierte Lesung von und mit Liselotte Homering in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Mannheim, Rhein-Neckar e.V.

 

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Schillerhaus, B 5, 7,

 

Eintritt: 7 und 5 Euro

 

Anmeldung: Wegen geringer Platzkapazitäten wird dringend um Voranmeldung unter Telefon 0621/293-3150 gebeten.

 

 

Sophie von La Roche (1730 – 1807), geborene Gutermann, die berühmteste deutsche Schriftstellerin der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, lebte in der Zeit von 1780 bis 1786 sowohl in Speyer als auch im nachresidenzlichen Mannheim. Da lag ihr erster großer Romanerfolg „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ (1771) schon knapp zehn Jahre zurück. Mit ihm hatte die öffentliche Karriere der bereits vierzigjährigen La Roche begonnen. Sie gilt damit als Begründerin des deutschen Frauenromans, und mit ihrer – auch international erfolgreichen – Wochenschrift „Pomona für Deutschlands Töchter“ bewies sie sich nicht nur als ausgezeichnete Journalistin, sondern gleichfalls als Begründerin der deutschen Frauenzeitschrift.

 

Ihre schriftstellerischen Erfolge verschafften ihr die Bekanntschaft mit den großen jungen Literaten ihrer Zeit, die sie gerade für ihren Roman „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ einhellig feierten. Zu diesen zählten unter anderen Christoph Martin Wieland (mit dem sie zeitweilig verlobt war), Jakob Michael Reinhold Lenz, Johann Gottfried Herder und Johann Wolfgang Goethe. Mit ihrem ersten literarischen Coup „befand sie sich sofort im main stream der Erneuerung der deutschen Literatur“ (Ulrike Prokop). In späteren Jahren verdiente sie als Autorin immerhin noch so viel Geld, dass sie sich in bescheidenem Umfang Reisen in die Schweiz, nach Italien, nach Paris, in die Niederlande oder England leisten konnte, wo sie stets interessante Zeitgenossen der geistig-literarischen Welt kennenlernte oder alte Bekanntschaften erneuerte. Ihre jeweiligen Erlebnisse fasste sie in entsprechenden Reiseberichten oder Tagebüchern zusammen und publizierte sie in einschlägigen Verlagen.

 

An diesem zweiten Abend im Rahmen der neuen Reihe „Kalliope im Quadrat – Mannheimer Dichter und Dichterinnen aus vier Jahrhunderten“ erfahren die Zuhörer Einschlägiges zu Sophie von La Roches Biographie und zu den Besonderheiten ihrer schriftstellerischen Leistungen. Ergänzt wird dies durch die Lesung aus ihrem Sternheim-Roman, ihrer Autobiographie „Melusinens Sommer-Abende“ (1806) und aus ihren ‚Briefen über Mannheim‘, die 1791 im berühmten Schweizer Verlag von Orell, Geßner und Füssli in Zürich erschienen sind.

 

 

 

 

Schreibversessen. Ein Blick in Annette von Droste-Hülshoffs Werkstatt

Dienstag, 29. September 19 Uhr

 

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Wortmann.

In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Museum Schillerhaus, B5 7,  Mannheim

Eintritt 3 Euro.

Anmeldung: Wegen geringer Platzkapazität wird dringend um Anmeldung unter Telefon 0621 / 293-3150 gebeten.

11. Oktober 2015

Exkursion nach Wetzlar

 

Reizvoller Besuch in der Stadt, in der Goethe einen Teil seiner beruflichen Ausbildung und wichtige Anregungen für den Roman "Die Leiden des jungen Werther" erhalten hat.

 

Wir besuchen einen Originalschauplatz: den Ballsaal, in dem junge Goethe 1772 mit Charlotte Buff einen Tanzabend verbrachte!

 

Weitere Stationen: Garbenheim, Wetzlar (Lottehaus, Jerusalemhaus).

 

Die Anreise erfolgt individuell, im Einzelfall können Mitfahrgelegenheiten vermittelt werden.

 

Ihre Teilnahme teilen Sie uns bitte verbindlich per E-Mail mit: info (at) goethe-mannheim.de  oder telefonisch 0173 350 71 76 mit.

 

Weitere Informationen im hier unten eingestellten Ablaufplan (bitte herunterladen). Anmeldung erforderlich bis 4.10.2015. Begrenzte Teilnehmerzahl, daher bitte frühzeitig anmelden!

 

Ablauf der Exkursion am 11.10.2015 nach Wetzlar
Ablauf Exkursion Volpertshause_Wetzlar_S[...]
PDF-Dokument [552.6 KB]

"Kampf gewaltiger Naturen". Zeitgeschichte und die Ästethik des Erhabenen in Schillers Wallenstein-Trilogie.

(24. November 19 Uhr) ACHTUNG: DER VORTRAG FÄLLT LEIDER AUS!

 

 

Im Zuge seiner Arbeiten zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges beschäftigt sich Schiller bereits 1790 mit der historischen Figur des Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein – der als Wallenstein Eingang in die Geschichte findet – und schreibt 1792 in einem Brief an Körner: „Ich bin jetzt voll Ungeduld, etwas Poetisches in die Hand zu nehmen, besonders juckt mir die Feder nach dem Wallenstein.“ Die Arbeiten am „dramatischen Gedicht“ Wallenstein beginnen jedoch erst 1796 und werden 1799 abgeschlossen. Zwischen der Beschäftigung mit dem Dreißigjährigen Krieg und dem Abfassen der Wallenstein-Trilogie entstehen Schillers theoretische Schriften, in denen er unter anderem eine eigene, nicht zuletzt in der Auseinandersetzung mit Kant entstandene, Ästhetik des Erhabenen entwickelt. Wallenstein, das erste Drama des Dichters nach dieser theoretischen Beschäftigung, ist geprägt von einer besonderen Ästhetik, die Geschichte als erhabenes abstraktes Objekt versteht. Der Vortrag geht dem Zusammenhang nach, der in Wallenstein zwischen der doch sehr realitätsnah dargestellten Zeitgeschichte und der Ästhetik des Erhabenen besteht. Einer Ästhetik, die nicht nur die nötigen Voraussetzungen für die ästhetische Distanzierung zum historischen Stoff bietet, sondern auch die Welt- und Zeitgeschichte als „Kampf gewaltiger Naturen“ (Wallenstein, Prolog) bzw. den „Konflikt der Naturkräfte“ (Über das Erhabene) hervorhebt.

 

 

 

Vortrag mit Powerpoint-Präsentation von Iuditha Balint.

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Schillerhaus, B 5, 7, Mannheim

Eintritt 3 Euro

ACHTUNG: DER VORTRAG FÄLLT LEIDER AUS!

Drei Generationen Goethe in Italien

8. Dezember 19 Uhr

 

Fast ein Jahrhundert, von 1740-1830, umfassen die Italienreisen, die Großvater, Vater und Sohn – Johann Caspar, Johann Wolfgang und August von Goethe – in das „Sehnsuchtsland" nicht nur deutscher Intellektueller führten. An den schriftlichen Reflexen dieser Reisen lassen sich sehr gut die geradezu epochalen Wandlungen des Italienbildes, der Interessen und Sichtweisen auf das Land, „wo die Zitronen blühen" im Spiegel der Angehörigen einer Familie ablesen.

 

In dem Vortrag wird es nicht nur darum gehen, Johann Wolfgangs Italien- und besonders sein Rombild zu skizzieren, sondern auch Goethe senior und Goethe junior (Johann Wolfgang) in ihrem je eigenen Erlebnis zu verstehen. Erweisen wird sich dabei auch, dass Johann Wolfgangs „Italiensehnsucht" ohne die Vorprägung durch den Vater nicht zu verstehen ist, ebenso aber auch, dass August von Goethe in seiner Italienreise von den Vorgaben des Vaters abhängt.

 

Vortrag von Prof. Dr. Hermann Wiegand

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst, C 4, 9

Eintritt 3 Euro

Kalliope im Quadrat - 2. Abend: Friedrich "Maler" Müller

15. Dezember 19 Uhr

 

Mit Powerpoint-Präsentation kommentierte Lesung von und mit Thorsten Israel in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Schillerhaus, B5, 7, Mannheim

Eintritt 7 Euro, ermäßigt (für Mitglieder) 5 Euro.

Anmeldung: Wegen geringer Platzkapazität wird dringend um Anmeldung unter Telefon 0621 / 293-3150 gebeten.

 

Der Dichter, Bildende Künstler und Kunstschriftsteller Friedrich Maler Müller war eines der vielseitigsten und eigenwilligsten Talente der an schöpferischen Persönlichkeiten gewiss nicht armen Goethe-Zeit. Geboren 1749 in Kreuznach als Sohn eines Gastwirts, ausgebildet zunächst in Zweibrücken und gestorben 1825 in Rom, in dem er über 40 Jahre – vor allem auch als gelehrter Reiseführer und Kunstagent – gewirkt hatte, schuf er seine bedeutendsten literarischen Werke aber im Wesentlichen während seines in Mannheim verbrachten Lebensabschnitts von 1774 – 1778. Zugleich war er dem Musenhof Carl Theodors auch als Kabinettsmaler (ab 1777) sowie als Dramaturg und Organisator bei der sich anbahnenden Gründung des Nationaltheaters verbunden. Enge persönliche Beziehungen bestanden in dieser Zeit u.a. zu Wolfgang Heribert von Dalberg, dem Maler und Graphiker Franz Kobell, dem Dichter Otto von Gemmingen und dem Verleger und Buchhändler Christian Friedrich Schwan. Zudem ergaben sich zahlreiche Begegnungen mit prominenten Gästen der Residenz, darunter Lessing, Goethe und Wieland.

*     *     *

Die Termine ab September 2015 stehen noch nicht fest und werden im Laufe des Jahres eingefügt.