Programm 2018                     

 

 

(für später im Jahr liegende Versanstaltungen bitte nach unten scrollen)

Dienstag | 27. Februar | 19.00 Uhr

 

Auch Goethe irrte mal …..,

Anmerkungen zu Granit, Basalt und anderen Gesteinen

 

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Entstehung von Gesteinen noch kontrovers diskutiert. In dieser als „Neptunistenstreit“ bekannten Auseinandersetzung ging es um Granit, vor allem aber um Basalt, den Abraham Gottlob Werner, die damalige Autorität unter den Geologen, auf der Lehrkanzel der berühmten Bergakademie im sächsischen Freiberg, als Bildung eines Meeres ansah.

Goethe war ein dezidierter Adept dieses Mannes, obwohl er es nach eigenen Beobachtungen geologischer Phänomene hätte besser wissen können.

Der Vortrag thematisiert dieses Dilemma und vermittelt einen Einblick in die Gesteinswelt zwischen Basalt und Granit, die beide noch heute entstehen.

 

 

Vortrag von Prof. Dr. Peter Rothe

 

in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst, C 4,9,

 

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V. und der Förderkreise der rem)

Da die Platzkapazität begrenzt ist, bitten wir Sie sehr herzlich um telefonische Anmeldung unter 0621/293-3150.

 

 

 

 

Dienstag | 17. April| 18.00 Uhr

 

Mitgliederversammlung

 

 

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus, C4,9, Mannheim

(für Mitglieder, Gäste- ohne Stimmrecht - sind ebenfalls willkommen)

 

 

 

 

anschließend | 19.00 Uhr

 

"Götz von Berlichingen" in Jagsthausen - Einblick in eine Regiewerkstatt. Hansgünther Heyme berichtet über seine aktuelle Inszenierung

 

Hansgünther Heyme inszeniert in der diesjährigen Saison der Burgfestspiele auf der Götzenburg, der Heimat des Ritters, Goethes „Götz von Berlichingen“ (Premiere am 23. Juni 2018 in Jagsthausen). Für die Goethe-Gesellschaft gibt er vorab einen exklusiven Einblick in seine Regiewerkstatt und beantwortet Fragen aus dem Publikum.

(Hinweis: Eintrittskarten können mit dem obigen Link (burgfestspiele-jagsthausen.de) oder telefonisch 07943/912345 erworben werden)

 

 

in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus, C4,9, Mannheim

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder)

Wegen begrenzter Platzkapazität bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Tel. 0621/239-3150.

 

 

 

 

Sonntag| 29. April | 11 Uhr

 

Auf den Spuren von Friedrich Schiller in der Mannheimer Innenstadt

Führung mit Liselotte Homering

 

Ausgehend von der Schiller-Präsentation im Museum Zeughaus der rem (C 5, Treffpunkt Kasse), begeben wir uns auf einen kleinen Streifzug durch die Quadrate: Wir statten dem literaturforum Schillerhaus (B 5,7) einen Besuch ab, erinnern in C 3, 20 an Schillers Leidenschaft für Wein und Bier und sehen uns schließlich auf dem Schillerplatz um: Dort bewegen wir uns „virtuell“ durchs Mannheimer Nationaltheater auf B 3, in dem am 13. Januar 1782 Schillers „Räuber“ uraufgeführt wurden, und erweisen dem Dichter abschließend vor seinem Denkmal unsere Reverenz, ohne jedoch allzu ehrerbietig zu werden. Historie und Anekdotisches werden sich auf unterhaltsame Weise die Waage halten. (Danach Möglichkeit zum Mittagessen, Selbstzahler)

 

Voraussichtlicher Kostenbeitrag (Gruppe ab 10 Personen): 5 Euro

 

 

 

Samstag | 19. Mai| 18 Uhr

 

Buchpräsentation "Goethe in Mannheim"

 

Dr. Hanspeter Rings mit Helen Heberer

 

Ab Mai 2018 gibt es im Morio-Verlag das Buch „Goethe in Mannheim“. Initiiert und unterstützt von der Goethe-Gesellschaft und in Zusammenarbeit mit dem MARCHIVUM und der Reiss-Engelhorn-Museen schließt der Autor Dr. Hanspeter Rings damit eine lange beklagte Lücke in der Möglichkeit, sich über die kulturelle Bedeutung Mannheims für den Dichter zu informieren. Das Buch und dessen Entstehung wird mit Helen Heberer im neu eröffneten MARCHIVUM vorgestellt.

 

MARCHIVUM, Archivplatz 1, (Navi: Fröhlichstraße 2),  Mannheim

Eintritt frei

 

Einladung zur Buchpräsentation
Einladung Buchpräsentation 19.5.2018.pdf
PDF-Dokument [288.7 KB]
Programm Buchpräsentation
Programm Buchpräsentation.pdf
PDF-Dokument [331.4 KB]

Bericht über die Buchpräsentation:

 

 

 

Pressebericht Buchpräsentation
Waltraud Kirsch-Mayer berichtet von der Buchpräsentation
Mannheimer Morgen vom 23.5.2018.pdf
PDF-Dokument [262.8 KB]
Redetext des 1. Vorsitzenden der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V.
Der Vorsitzende, Dr. Jens Bortloff, dankt allen Beteiligten für das Zustandekommen des Buches und weist darüberhinaus auf einen Grund hin, warum es sich gerade - auch im Hinblick auf die aktuelle Politik - heute lohnt, mit Goethe zu beschäftigen.
Redetext Buchvorstellung Jens Bortloff.p[...]
PDF-Dokument [396.6 KB]

Bildergalerie

 

Fotos: Karen Strobel, Mannheim

Sonntag| 17. Juni | 11 Uhr

 

Exkursion nach Sesenheim

 

Nach Sessenheim (so die heutige Schreibweise) führt uns die diesjährige Exkursion. Der Ort in Frankreich liegt etwa 30 km nördlich von Straßburg. Von dort aus unternahme Goethe 1770 eine Reise ins Elsass und lernte dort Friederike Elisabeth Brion (1752-1815), eine der Töchter des hiesigen Pfarrers Johann Jacob Brion (1717-1787) kennen und lieben. Hieraus entstanden die sog. „Sesenheimer Gedichte“. 1779 machte Goethe bei der Familie Brion in Sesenheim erneut Station. In Dichtung und Wahrheit berichtet Goethe über die Sesenheimer Liebschaft und bekennt sich selbstkritisch zu seiner moralischen Schuld infolge des herzlosen Abbruchs der Beziehung zu Friederike Brion. Seit 1822 ist Sesenheim Ziel von „Wallfahrten“ zu Goethe-Stätten.  Rezeptionsgeschichtlich spricht man von einer Mythisierung Sesenheims. Unsere Exkursion wird keine Wallfahrt, sondern eine informative Reise zu einem auch heute noch reizvollen Ort sein, wo noch wenige Originalgegenstände aus der Zeit besichtigt werden können.

 

11 Uhr Treffpunkt in Sesenheim an der Kirche, von dort geführter Rundgang u. a. zur sog. "Goethe-Scheune".

 

Anreise erfolgt individuell, Mitfahrgelegenheiten können vermittelt werden.

Anmeldungen unter info@goethe-mannheim.de oder Tel. 0173 350 71 76

 

Kostenbeitrag: 5 Euro

 

 

 

Einladung Exkursion nach Sesenheim
Einladung Exkursion nach Sesenheim.pdf
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Dienstag | 19. Juni | 19.00 Uhr

 

Politisches Handeln am Hof. Zu einigen Gelegenheitsgedichten Goethes

 

Die Gelegenheitsgedichte Goethes bilden einen großen Teil seines Werks, werden jedoch  kaum beachtet. Einige von ihnen zeigen politische Stellungnahmen Goethes. Der Referent gibt einen Einblick in diese äußerst selten behandelte Materie:

 

Gelegenheitsgedichte, voran Gedichte an Personen, bilden die größte Gruppe in Goethes Lyrik. Viele davon sind im Umkreis des Hofes entstanden, zu Geburts- oder Festtagen, zu höfischen Festen, zeremoniellen Anlässen etc.; sie sind poetisches Ornament höfischer Repräsentation. Einige jedoch sind zugleich mehr. An den Gedichten, die Goethe 1812 im Auftrag der Karlsbader Bürgerschaft zum Empfang kaiserlicher Majestäten schrieb, und an dem Sammelband Willkommen!, der 1814 zum Empfang Carl Augusts in Weimar nach dem Sieg über Napoleon entstand und Gedichte von Goethe und anderen hochgestellten Personen enthält, soll gezeigt werden, dass Goethe solche Gedichte zur expliziten politischen Stellungnahme nutzt, als Äußerung zu allgemeinen politischen Fragen und zu konkreten, ‚tagespolitischen‘ Vorgängen. Diese Gedichte und auch der Sammelband selbst sind politisches Handeln am Hof.

 

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Wild, Universität Mannheim

 

in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Museum Bassermannhaus, C4,9, Mannheim

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder)

Wegen begrenzter Platzkapazität bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Tel. 0621/293-3150         

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag | 23. Oktober | 19.00 Uhr

 

Der politische Goethe

 

 

Goethes bilden einen Goethes Rolle als Politiker, lange Zeit in der Forschung umstritten, ist erst in jüngerer Zeit angemessen beleuchtet worden. Seit seinem Eintreffen in Weimar hat Goethe die Politik im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach mitgestaltet, teils als Berater im dreiköpfigen Geheimen Consilium des absolut regierenden Herzogs Carl August, teil als Vorsitzender mehrerer herzoglicher Kommissionen. Goethe, Gegner machiavellistischer Machtpolitik, Gegner auch von Krieg und Gewalt, wollte durch Reformen eine höhere Produktivität und bessere Lebensbedingungen für die Untertanen im Herzogtum erreichen; damit scheiterte er. Nach seiner Rückkehr aus Italien verlagerte er seine Aktivität auf die Wissenschafts- und Kulturpolitik im Sinne einer allgemeinen Humanisierung der Lebensverhältnisse. Die Universität Jena und die kulturellen Einrichtungen der Residenzstadt Weimar bildeten den Schwerpunkt seiner Tätigkeit, die er – seit 1815 im Range eines Staatsministers – bis an sein Lebensende fortsetzte. Der Vortrag zeichnet die Stationen von Goethes Weg als Politiker nach und verdeutlicht die Modernität seines Konzepts.großen Teil seines Werks, werden jedoch  kaum beachtet. Einige von ihnen zeigen politische Stellungnahmen Goethes. Der Referent gibt einen Einblick in diese äußerst selten behandelte Materie.

 

 

 

Vortrag von Prof. Dr. Jochen Golz, Präsident der Goethe-Gesellschaft Weimar e. V.

 

in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Museum Bassermannhaus, C4,9, Mannheim

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder)

Wegen begrenzter Platzkapazität bitten wir um Anmeldung unter Tel. 0621/293-3150         

 

 

 

Vortagsankündigung Golz, Der politische Goethe
Einladung Vortrag Der politische Goethe.[...]
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Samstag | 10. November| 12.00 Uhr

 

 

Schillers Geburtstag am Schillerdenkmal

 

 

Mannheim und Friedrich Schiller sind besonders eng verbunden. Auch die Quadratestadt spielte in Goethes Leben eine herausgehobene Rolle. Besonders verbindend war die einzigartig fruchtbare Dichter-Freundschaft zwischen diesen beiden bedeutendsten Repräsentanten der Weimarer Klassik.  

Die Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar lädt  –  seit 2017  –  alljährlich zu Schillers Geburtstag am 10. November eine prominente Persönlichkeit ein, zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine kleine Feier am Mannheimer Schillerdenkmal von 1862 zu begehen.

 

Nach Helen Heberer in Vertretung des Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz im Vorjahr nimmt in diesem Jahr Herr Minister a. D.  Gerhard Stratthaus die Ehrung vor. Schülerinnen und Schüler des Mannheimer Elisabeth-Gymnasiums begleiten die Zeremonie mit Musik und Rezitationen.

 

 

Ablauf:

12 Uhr: Begrüßung durch den Vorsitzenden der Goethe-Gesellschaft Mannheim, Dr. Jens Bortloff, anschließend Ehrenkranzniederlegung
anschließend  Ansprache von Herrn Gerhard Stratthaus an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer,              

anschließend Rezitation und Musik von Schülerinnen und Schülern des Elisabeth-Gymnasiums.

 

Einladung Schillers Geburtstag mit Gerhard Statthaus
Einladung Schillers Geburtstag.pdf
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Sonntag| 25 . November| 11.00 Uhr

 

Charlotte Schiller - Ein Leben in Lektüren, eine Biographie in Büchern

 

 

Nahezu 200 Jahre lang wurde Charlotte von Schiller vor allem als Ehefrau Friedrich Schillers und als Mutter wahrgenommen. Jedoch entsteht beim Lesen ihrer Briefe, literarischen Werke in Vers und Prosa, ihrer Lektüreaufzeichnungen und ihrer Übersetzungen das Bild einer vielseitig gebildeten, auch an Naturwissenschaften interessierten Frau. Dieses spannende und immer noch weniger bekannte Leben aus der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert stellt der Vortrag anschaulich vor.

Ariane Ludwig arbeitet als Literaturwissenschaftlerin seit 2006 an der historisch-kritischen, von der Klassik Stiftung Weimar veranstalteten Edition von Goethes Tagebüchern mit und ist eine der wenigen Spezialisten in Deutschland für Leben und Werk von Charlotte Schiller.

 

 

 

Vortrag von Dr. Ariane Ludwig, Weimar

 

in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

literaturforum Schillerhaus, B5,7,  Mannheim

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder)

Wegen begrenzter Platzkapazität bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Tel. 0621/293-3150         

 

 

 

Sonntag| 25 . November| 17.00 Uhr

 

Der verunglückte 5. März 1802 von Charlotte Schiller

 

 

Szenische Lesung mit Helen Heberer, Liselotte Homering, Sascha Koal u. a.

 

In dem satirischen weimarischen Gesellschaftsbild "Der verunglückte 5. März 1802" von Charlotte Schiller dreht sich alles um den Schriftsteller und Politiker August von Kotzebue (1761-1819), dessen Ermordung in Mannheim am 23. März 1819 sich im kommenden Jahr zum 200. Mal jährt.

 

literaturforum Schillerhaus B 5, 7

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder)

Bitte anmelden unter Telefon 0621/293-3150

 

 

 

Montag| 26 . November| 17.00 Uhr

 

 

Die späten Jahre von Sophie La Roche (1730-1807)

Vortrag von Dr. Patricia Sensch, Bad Kreuznach

 

In ihrem Vortrag berichtet die Referentin über die überraschenden Erkenntnisse für das biografische Alterskapitel der berühmten Schriftstellerin Sophie von La Roche. Mit ihrem Umzug 1786 nach Offenbach (Hessen-Darmstadt) und dem Tod ihres Ehemanns zwei Jahre später ist der Beginn der Altersperiode der berühmten Autorin klar akzentuiert. Über 20 Werke entstanden dort in ihrer „Grillenhütte“. Die Jahre der Alliierten-Kriege, der Napoleonischen Oberherrschaft und des Zerfalls des deutschen Reiches haben demnach als ihre produktivste Schaffensphase zu gelten. Senschs fundierte Analyse von fast 200 bisher unbekannten Briefen an La Roches Altersfreund, den 23 Jahre jüngeren Johann Friedrich Christian Petersen (1753 bis1827), schließt auf spannende Weise eine biographische Lücke in beider Leben. Petersen wirkte ab 1782 als Prinzenerzieher am Hof Hessen-Darmstadt unter der Regentschaft des Landgrafen Ludwig IX., ab 1790 unter dessen Sohn Ludwig X. Was Petersen so außerordentlich interessant macht, ist seine Stellung am Hof zu einer Zeit, als sich Hessen-Darmstadt unter Ludwig X. (ab 1806 Großherzog Ludwig I.) vom Gegner Frankreichs zum Unterstützer Napoleons wandelte.

Da Darmstadt einer der wichtigen Kampforte zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung im Reich darstellte, kam La Roche nicht umhin, sich in der spannungsgeladenen Hofsituation zu positionieren gegenüber der Franzosenpartei, den Reichstreuen und den Preußenanhängern. Aus ihren Briefen geht hervor, dass sie nicht nur die Tagespolitik genauestens verfolgte, sondern selbst aktiv wurde. So nahm die vormals fortschrittlich denkende und schreibende „Erzieherin von Teutschlands Töchtern“ via Petersen Einfluss auf den zukünftigen Souverän Prinz Louis und indoktrinierte ihn gegen die offizielle Linie der Landespolitik. Mit gleicher Energie versuchte sie diverse „Heiratsprojekte“ für die junge Generation des Hochadels zu lancieren, die zweifellos ideologisch motiviert waren. Mit diesen jedoch scheiterte sie letztlich.

Patricia Sensch hat Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Bonn, Zürich und Madrid studiert und u.a. 2016 beim renommierten Verlag de Gruyter eine viel beachtete Edition der Briefe La Roches an Petersen vorgelegt.

 

literaturforum Schillerhaus B 5, 7

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder)

Bitte anmelden unter Telefon 0621/293-3150

 

 

 

 

 

 

Dienstag| 11. Dezember| 19.00 Uhr

 

Stationen eines ungewöhnlichen Lebens – Jugend, Vollendung und tragischer Tod Johann Joachim Winckelmanns (1717-1768)

 

Vortrag von Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm von Hase, Mannheim

           

Der vor 250 Jahren in Triest einem heimtückischen Mord zum Opfer gefallene Johann Joachim Winckelmann (1717 - 1768) gilt als der Begründer der Klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaft.
Sein umfangreiches Lebenswerk beeinflusste Generationen von Wissenschaftlern, Künstlern und Antikenfreunden. Bekanntlich beschäftigte sich auch Goethe ausführlich mit seinen Schriften.

Winckelmanns Blick auf die Antike prägte die nachfolgenden Generationen bis in die Gegenwart. Ein großes Talent des Altertumsforschers, der in Rom eine ganz ungewöhnliche Karriere machte, bestand auch darin, sich ein internationales Netzwerk aufzubauen. Dieser Blick auf Winckelmann, sein Werk und seine Zeitgenossen stehen im Zentrum des Vortrags.

 

Friedrich Wilhelm von Haase ist Herausgeber des jüngst erschienen Buches „Die Kunst der Griechen mit der Seele suchend – Winckelmann in seiner Zeit“ und war bis zu seinem Ruhestand Oberkonservator am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz.

 

 

In Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen

Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst, C 4,9,

Eintritt: 7,- €/ermäßigt 5,- € (für Mitglieder)