Mittwoch, 8. März
18 Uhr
Prof. Jost Schieren gibt für alle, die den „Faust" besser verstehen wollen, wichtige und spannende Einblicke. Der Vortrag ist nicht zuletzt für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe interessant, die sich für „Faust" fit machen wollen.
Jost Schieren hat über Goethe promoviert. Er ist Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Waldorfpädagogik und Dekan des Fachbereiches Bildungswissenschaft an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn.
Mittwoch, 19. April
18 Uhr
U.a. zahlreiche Veröffentlichungen und Veranstaltungen zur Mannheimer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte, ferner im Genre des philosophischen Aphorismus.
Ort:
16. Mai 2023
Unter diesem Titel veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem LeseZeichen! die Goethe-Gesellschaft einen Abend mit Dichtung und Prosa von Johann Wolfgang von Goethe. Bewusst sind unter dem Vorzeichen der BUGA und einem neuen Verständnis sorgfältigen Umgangs mit der Umwelt - Naturtexte Goethes ausgewählt, der seither als großer Naturdichter gilt.
Nicht erst seit seinem Faust, für den die Natur ein Zufluchtsort ist, steht Goethe in einem engen Verhältnis zu ihr , auch seine naturwissenschaftliche Forschung ist in seiner Zeit bahnbrechend. Schon in früher Kindheit liebte er den Garten, in all seinen Lieben leuchtet im Gedicht ein Anklang an die Natur hindurch und auf seinen zahlreichen Reisen schwelgt er in den unterschiedlichen Naturerscheinungen.
Auf eine solche Reise Goethe’scher Naturerlebnisse wollen wir Sie herzlich einladen unter dem Motto „Hier bin ich Mensch, hier darf ich' sein! “
Helen Heberer rezitiert und wird begleitet von Peter Seiler am Piano.
Ort:
Samstag, 24. Juni
11 Uhr
in Stuttgart
In dem Haus Eberhardstraße 53, das ursprünglich aus dem16. Jahrhundert stammt, wurde Hegel am 27. August 1770 geboren. Die ersten 18 Jahre seines Lebens verbrachte Hegel in Stuttgart. Nach den Stationen Tübingen, Bern, Frankfurt am Main und Jena (außerordentliche Professur, u.a. auf Initiative von Johann Wolfgang von Goethe), gelangte Hegel über Bamberg, Nürnberg und Heidelberg 1818 nach Berlin, als er einen Ruf an die dortige Universität als Nachfolger von Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) erhielt. Am 14. November 1838 starb Hegel in Berlin und ist auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof beigesetzt.
Mehrfach traf er mit Goethe zusammen. Der Philosoph und der Dichter begegneten sich mit Neugier und Respekt, lagen einander aber in ihren weltanschaulichen Positionen fast diametral entgegen.
Wer sich vor der Exkursion als erstem Einstieg einen raschen und vergnüglichen Eindruck von Hegels Leben und Werk verschaffen möchte, dem/der empfehlen wir folgenden Link:
Hegel – Wer ist der Jahrhundert-Philosoph?
Von und mit Gert Scobel
https://m.youtube.com/watch?v=2V1B9hrq5ZE
Bild: Hegel-Haus Stuttgart (Quelle: wikipedia Von MerianStgt - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=125886103;
Ort:
HINWEIS: Die Exkursion findet nicht statt.
27. Juni 2023, 18 Uhr
Obwohl ihre adelsstolzen Verwandten die Ehe mit August, dem unehelich geborenen Sohn des Dichters, nicht billigten, kam die Heirat zustande. Ottilie hatte dabei hauptsächlich ein Ziel: Goethes Schwiegertochter zu werden.
Die Ehe mit August erwies sich als problematisch, Ottilie suchte Trost in diversen Liebschaften. Doch ihre Heiterkeit, Intelligenz und Hilfsbereitschaft machten sie ihrem Schwiegervater bald unersetzlich. Nach Augusts frühem Tod sah Ottilie in der Sorge für Goethe und sein Werk ihre Lebensaufgabe. Und er förderte die geistigen Interessen der Mutter seiner drei Enkelkinder Walther, Wolfgang und Alma. Ottilie schrieb auch selbst, dichtete und gründete die ZeitschriftChaos. Goethes letzte Worte gehörten Ottilie.
Dagmar von Gersdorff zeichnet das Bild einer geistreichen, liebeshungrigen, unkonventionellen Frau. Nach Goethes Tod musste sich Ottilie neu erfinden. Sie führte ein unstetes Leben zwischen Weimar, Wien und Italien. Den geistigen Größen ihrer Zeit durch Freundschaften verbunden, genoss sie, nicht nur als »Goethes Schwiegertochter«, bis zuletzt hohes Ansehen.
Bekannt wurde sie durch ihre Biographien über bedeutende literarische und historische Persönlichkeiten: Marie Luise Kaschnitz, Bettina und Achim von Arnim, Goethes Mutter, Caroline von Günderrode, Goethes Enkel, Prinz Wilhelm von Preußen und Elisa Radziwill, Caroline von Humboldt. Ihr Werk wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Mitglied des internationalen PEN.
(Textquelle: Suhrkamp/Insel-Verlag)
Ort:
24. Oktober 2023
18 Uhr
Ort:
24. Oktober 2023
19 Uhr
Ort:
23. November 2023
18 Uhr
In Mannheim stellt Herr Zingg den ‘Mythos Gotthard’ und das Museum Sasso San Gottardo näher vor und berichtet über das ‘OK Goethe Schweiz’. Verschiedene Partner realisieren jährlich attraktive Rahmenprogramme rund um Goethe in der Schweiz.
Frau Dr Margit Wyder legt anschliessend den Schwerpunkt auf Goethes Gottharderfahrungen als Höhepunkte seiner Reisen durch die Schweiz: von seinen Abenteuern im Land am Gotthard über Goethes naturwissenschaftliches Interesse an diesem legendären Passübergang bis hin zur Frage, welche Einflüsse diese Reisen auf sein literarisches Werk hinterliessen.









