Goethe für Kinder
Hinweis auf zwei Videos auf KiKa:
Goethe als Kind
https://www.kika.de/triff/goethes-kindheit-100.html
Goethe als Schriftsteller
Seite im Aufbau
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INFO: DIE EXKURSION IST AUSGEBUCHT. KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH!
Exkursion mit dem Bus:
Auf den Spuren Schillers in Marbach
Besuch von Schillers Geburtshaus und der neuen Dauerausstellung "Schiller!" im Schiller-Nationalmuseum
Möglichkeit zum Besuch der Sonderausstellung "Und dann und wann ein weißer Elefant - Rilkes Welten" im Literaturmuseum der Moderne
In Kooperation mit der Abendakademie Mannheim
Fotograf: Fredobert Stuttgart; Quelle: Wikimedia, weitere Angaben zu Lizenz etc. hier
Leitung: Liselotte Homering,
2. Vorsitzende der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e. V.
Im Oktober vergangenen Jahres wurde die lange erwartete neue Dauerausstellung im Marbacher Schiller-Nationalmuseum eröffnet. Zur neuen Dauerausstellung informiert das Schiller-Nationalmuseum:
Friedrich Schiller thematisiert zentrale Anliegen seines Zeitalters, macht in seinen Dramen und historischen Schriften immer wieder Europa und dessen Geschichte zum Schauplatz und Thema, versteht sich als ›Weltbürger‹. Seine Verse werden zu geflügelten Worten, bis heute gilt er als ›Dichter der Freiheit und Rebellion‹. Doch wie sahen die literarischen Anfänge des 1759 in Marbach am Neckar geborenen Autors überhaupt aus? In welche Traditionen schrieb er sich ein? Wie entstanden seine Theaterstücke? Welche Rolle spielten seine gesellschaftlichen und literarischen Netzwerke für ihn? Wie fand er zwischen Finanznot und Freiheitsdrang den Weg zum Schriftsteller? Wie verhielt er sich zu Revolution, Widerstandsrecht, Tyrannenmord? Fragen wie diesen geht die neue Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum nach, die Schiller und die politische Dimension seines Werkes in den Mittelpunkt rückt, ihn zugleich aber auch im Kontext anderer Autorinnen und Autoren des 18. und 19. Jahrhunderts zeigt. Mehr dazu hier.
Zur Sonderausstellung "Rilke": Anlässlich des 150. Jahrestages der Geburt Rainer-Maria Rilkes in Prag zeigt das Literaturmuseum der Moderne in Marbach eine große Sonderausstellung mit über 300, zum Großteil nie vorher ausgestellten Objekten. Mehr dazu hier.
HINWEIS: Für die Exkursion findet am Montag, 27.4.2026 um 18 Uhr ein Einführungsvortrag statt. Eintritt frei. Mehr dazu siehe oben (vorheriger Veranstaltungshinweis)!
PROGRAMM (Änderungen vorbehalten)
Leistungen:
Fahrt im Bus der Firma Jahnke-Reisen
fachkundige Reisebegleitung durch die Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e. V.
Führungen und Eintritte gemäß Programm
Mindestteilnehmeranzahl 20 Personen, höchstens 25 Personen.
HINWEIS: Reiseveranstalter i. S. d. Reisevertragsrechts: Jahnke-Reisen, Untere Hauptstraße 49, 68799 Hockenheim.
Teilnahmekosten:
DIE EXKURSION IST AUSGEBUCHT. KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH!
Interessiert?
Anmeldung für Mitglieder, Gäste der Mitglieder, Schüler und Studierende
bis 15. Mai
direkt bei Goethe-Gesellschaft.
Nur schriftlich möglich. Dazu laden Sie bitte das Anmeldeformular herunter, füllen es aus und unterschreiben es.
Danach bis 15.5.:
Kostenfreier Rücktritt bis 13.5.2026 möglich
"Warum sich weiterlesen lohnt" -
Buchvorstellung und Gespräch
mit dem Autor Dr. Thomas Groß
sowie Prof. Dr. Jochen Hörisch
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen
Ort:
Museum Zeughaus, Florian-Waldeck-Saal, C 5, Mannheim
Eintritt frei. Büchertisch und Signiermöglichkeit.
Von literarischen Klassikern sprechen wir noch heute mit gutem Grund. Über die Bedeutung eines Kanons der Literatur diskutieren der emeritierte Germanistikprofessor Jochen Hörisch und der Kulturjournalist Thomas Groß, der kürzlich sein Buch "Warum sich Weiterlesen lohnt" veröffentlicht hat.
Dieses wird er vorstellen und anschließend mit Jochen Hörisch diskutieren: Warum also lohnt sich noch heute die Lektüre von Kleist, Hölderlin und natürlich: Goethe? Und was droht verloren zu gehen, wenn das Lesen nicht mehr selbstverständlich ist?
Dank des Büchertischs der Verlegerin, Alexandra Beilharz, die auch ein Grußwort spricht, können Exemplare des Buchs am Abend erworben werden. Signiermöglichkeit beim Autor.
Dr. Thomas Groß promovierte nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte mit einer Arbeit über Heinrich von Kleist. Er war Lehrbeauftragter, schrieb für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und arbeitet seit 1998 hauptberuflich als Kulturredakteur beim „Mannheimer Morgen“.
Prof. Jochen Hörisch war von 1988 bis 2018 Ordinarius für Neuere Germanistik/Medienanalyse an der Universität Mannheim und ist Gründungsmitglied der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. auch über Goethe.
Auf den Spuren Schillers in Oggersheim.
Besuch des Schillerhauses, inkl. Führung
mit individueller Anreise (s. u.).
in Zusammenarbeit mit der Abendakademie Mannheim
Foto: Jens Bortloff
TEILNAHMEBEITRAG:
Mitglieder: 5 Euro
Nichtmitglieder: 10 Euro
Die Bezahlung erfolgt in bar am 10.10.2026 (bitte passend).
Die TN-Zahl ist auf 20 begrenzt.
ANMELDUNG:
Mitglieder und deren Begleitungen melden sich hier über die Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar an.
Nichtmitglieder (also keine Begleitungen von angemeldeten Mitgliedern) melden sich nur hier über die Abendakademie Mannheim an.
ZEIT:
10.45 Uhr Treffpunkt: Schillerhaus, Schillerstr. 6, Ludwigshafen-Oggersheim
11 Uhr Beginn
"Willst du immer weiter schweifen? Sieh' das Gute liegt so nah", so schrieb Goethe in seinem Gedicht "Erinnerung". Diesem Motto folgen wir mit unserer zweiten Exkursion des Jahres 2026, und zwar in unsere rheinland-pfälzische Schwester- und Nachbarstadt Ludwigshafen mit seiner Vorstadt Oggersheim.
Das Schillerhaus in Ludwigshafen-Oggersheim spielte eine zwar kurze, aber gewichtige Rolle in Friedrich Schillers Biographie. Im Gasthaus "Zum Viehhof" wohnten Friedrich Schiller und sein Freund, der Musiker Andreas Streicher, vom 13. Oktober bis zum 30. November 1782. Nach dem sensationellen Erfolg der Uraufführung seines ersten Dramas, "Die Räuber", am 13. Januar 1782 im Mannheimer Nationaltheater, seiner Rückkehr nach Stuttgart, dem Schreibverbot durch seinen Landesherrn, Herzog Carl Eugen von Württemberg, seiner Flucht in die Kurpfalz, der verpatzten Lesung aus der "Verschwörung des Fiesko zu Genua" in Mannheim und auch aufgrund seiner prekären finanziellen Situation flüchtete er sich quasi auf den Beobachtungsposten außerhalb Mannheims, um sich von dort aus erneut um seine erhoffte Stellung als Theaterdichter an der Mannheimer Bühne zu bemühen. Zwar seinerzeit noch vergeblich, aber das "Oggersheimer Interim" wurde doch von einiger Bedeutung für seine weitere Entwicklung. Hier überarbeitete er seinen "Fiesko" und schrieb an seinem bürgerlichen Schauspiel "Luise Miller" (später "Kabale und Liebe").
Seit Februar 2024 strahlt das heute noch vorhandene, veritable Schillerhaus im Innenbereich in neuem Glanz und überzeugt mit einer kleinen, aber sehr feinen neuen Ausstellung zu Schillers Leben.
Diese stellt uns die Direktorin des Ludwigshafener Stadtmuseums und "Macherin" dieser Neugestaltung, Dr. Regina Heilmann, persönlich vor.
Es schließt sich ein gemeinsames Mittagessen in "Mayers Brauhaus" direkt neben dem Schillerhaus an (Selbstzahler).
Im Anschluss daran besteht Gelegenheit, gemeinsam die berühmte Oggersheiner Wallfahrtskirche zu besichtigen, die Kurfürstin Elisabeth Auguste nach Plänen des Architekten Peter Anton Verschaffelt in "ihrer" Residenzstadt errichten ließ.
(Kleinere Programmänderungen vorbehalten)
"Im Schatten des Vaters - August von Goethe." -
Vortrag und Lesung (mit Bildern)
von Prof. Dr. Stephan Oswald
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen
Ort:
Reiss-Engelhorn-Museen, C4, 12, Peter- und Traudl-Engelhornhaus, Mannheim
Forum Musik-Welten
Eintritt 8 Euro. Für Mitglieder Goethe-Gesellschaft Mannhein Rhein-Neckar 5 Euro. Büchertisch und Signiermöglichkeit.
August von Goethe ist wohl der berühmteste Sohn der deutschen Literaturgeschichte. Stephan Oswald erzählt Augusts bewegte Lebensgeschichte erstmals aus dessen eigener Perspektive. Gestützt auf zahlreiche unbekannte Quellen, macht er einen ganz anderen Menschen sichtbar und eröffnet zugleich einen intimen Einblick in das Leben am Frauenplan und die Verhältnisse im klassischen Weimar.
Was weiß man über August von Goethe? Dass er ein Alkoholproblem hatte, ist bekannt und soll zu seinem frühen Tod geführt haben. Überhaupt soll er seinem Namen wenig Ehre gemacht haben. Doch August stieg nach seinem Jurastudium rasch in der herzoglichen Verwaltung Weimars auf und wurde mit gerade mal 34 Jahren zum Geheimen Kammerrat ernannt. Er gehörte dem Hof an, heiratete eine Frau aus altem Adel und war ein angesehenes Mitglied der Weimarer Gesellschaft. Wie Stephan Oswald entdeckt hat, unternahm er eigene literarische Versuche – die erhaltenen Fragmente werden hier erstmals veröffentlicht. Wahr ist allerdings auch, dass sein Vater ihn mehr und mehr zu seinem Faktotum machte, zum Assistenten in allen möglichen Angelegenheiten. Stephan Oswalds einfühlsame und lebendig geschriebene Biographie zeigt, in welchem Maße der Schatten des Vaters auf August lastete und seiner Entfaltung enge Grenzen setzte. Hier liegt die ganze Tragik dieses Lebens. (Auszug aus der Buchvorstellung des Beck-Verlags, in dem das Buch erschienen ist)