Programm 2024
Dienstag, 12. März
18 Uhr
Die zwei Leben der Catharina Elisabeth-Goethe (1731-1808)
Vortrag von
Liselotte Homering
Anlass für diesen Vortrag ist die Umbenennung des Mannheimer Elisabeth-Gymnasiums in „Catharina Elisabeth Goethe-Gymnasium“ in diesem Jahr. Dem kollektiven Gedächtnis der „Mannheimer Stadtgesellschaft“ scheint seit Anfang des 20. Jahrhunderts, als die ehemalige „Höhere Mädchen-Schule“ – etwas verschwommen - in „Elisabethschule“ umgetauft wurde, nie wirklich deutlich geworden zu sein, auf wen sich die Namengebung eigentlich bezieht. So ist es nur erfreulich, wenn sich die Schule selbst nun zu einer Persönlichkeit bekennt, die nicht nur als Johann Wolfgang von Goethes Mutter eher anekdotenhaft in die Geschichte eingegangen ist. Vielmehr kann sie, wie manche neuere Untersuchungen erwiesen haben, durchaus als für ihre Zeit selbstbestimmte Frau des ausgehenden 18. Jahrhunderts einstehen. Bemerkenswert: Die immerhin bereits 50-Jährige, mit vielen intellektuellen Fähigkeiten begabt, begann nach dem Tod ihres Mannes eine Art zweites Leben, das nun nicht mehr von Haushalt, Mutterschaft und Gehorsam gegen den Ehemann, sondern durch die geschickte Sorge um ihr eigenes Dasein geprägt war, ohne in Egoismus gegenüber andere umzuschlagen. Als „Goethes Mutter“ mag sie manchen vorherigen Generationen zum Vorbild für die althergebrachte Vorstellung von einer „Höheren Tochter“ getaugt haben. Heute können ganz andere Seiten an Catharina Elisabeth Goethe begeistern, ohne unbedingt als Vorbild für was auch immer gelten zu müssen…
Bild: Elisabeth Catharina Goethe
von Georg Oswald May. Pastell Nr I/1
(C) Ursula Edelmann (Freies Deutsches Hochstift)
Ort:
Abendakademie Mannheim, U 1, 16-19
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt (Mitglieder) 5 Euro
Mittwoch, 27. März
18 Uhr
Brunnen, Talglicht und Holzscheit - Mannheimer Energien
Vortrag von
Dr. Hanspeter Rings
Trinkwasser kam nicht immer aus dem Hahn, Licht aus der Steckdose und Wärme aus der Fernleitung. Im 17. und 18. Jahrhundert spendeten oft verunreinigte Brunnen das Trinkwasser, sorgten Talg- und Wachslichter für bisweilen schlecht riechende Helle in den Häusern und auf den Straßen. Verfeuerung, vor allem von Holz, erzeugte die Wärme. Erste Überlegungen zur Versorgung mit Grundwasser und Gas kamen im 19. Jahrhundert auf – als Grundlage des heutigen Wasser- und Energieversorgers MVV.
Beiläufig kommen kultur- und geistesgeschichtliche Aspekte zu den Medien Wasser, Wärme und Licht zur Sprache. Dazu werden etwa Jacob Grimms „Deutsche Mythologie“ oder auch J.W.v. Goethes Epos „Hermann und Dorothea“ herangezogen.
Beiläufig kommen kultur- und geistesgeschichtliche Aspekte zu den Medien Wasser, Wärme und Licht zur Sprache. Dazu werden etwa Jacob Grimms „Deutsche Mythologie“ oder auch J.W.v. Goethes Epos „Hermann und Dorothea“ herangezogen.
Ort:
MARCHIVUM, Archivplatz 1, 68169 Mannheim
Eintritt frei.
auch mit Livestream (Youtube):
Dienstag, 28. Mai
17 Uhr Mitglieder-versammlung
18 Uhr Aufführung:
"Wandrers Nacht" im Werther-Jahr 2024 - Natur und Erkenntnis, Liebe, Nacht und Traum
Schauspiel-Solo mit Musik: Mit Cora Chilcott, Schauspielerin und Sängerin
Eine literarisch-musikalische Reise zu Ehren des weltberühmten Gedichtes von Johann Wolfgang von Goethe
"Wandrers Nachtlied" (s. dazu auch die Kurz-Info hier auf unserer Webseite)
Am Abend des 6. Septembers 1780 schrieb Goethe, von innerer Einkehr und der dämmernden Natur erfüllt, jene Zeilen an die Holzwand der Jagdaufseherhütte, welche wohl als sein berühmtestes Gedicht in die Geschichte eingehen sollten: "Wandrers Nachtlied".
Auf dieser poetischen Wanderung werden Monologe aus Faust II, Versatzstücke aus dem Ersten Buch der "Leiden des jungen Werthers", Zitate aus Goethes "Natur" und Eckermanns Gesprächen mit Goethe sowie viele Gedichte Goethes rezitiert und gesungen, die um die Themen Natur und Erkenntnis, Liebe, Nacht und Traum kreisen.
Die vielen sinnreichen Gedichte Goethes, die sich in nächtlichen Naturgefilden wiederfinden, allen voran und das ins Zentrum gesetzte "Wandrers Nachtlied" ziehen ein blaues leuchtendes Band durch den Abend. Goethes Gedichte sind zum größten Teil tiefgreifenden Erfahrungen geschuldet und stellen oft eine Reaktion auf seine persönlichen Erlebnisse oder deren Verarbeitung dar: "Und ... dasjenige, was mich erfreute oder quälte, oder sonst beschäftigte, in ein Bild, ein Gedicht zu verwandeln und darüber mit mir selbst abzuschließen, um ... mich im Innern ... zu beruhigen."* Ein starkes Gefühl wird zum lyrischen Ausdruck transformiert und somit bewahrt. Die Verallgemeinerung des Bedeutsamen schafft also Distanzierung und zugleich Befreiung. Zu betonen wäre, dass Goethes Erkenntnissuche nach "höheren Erfahrungen" immer in Verbindung mit seinen Betrachtungen über die Natur steht, Reflexionen, die noch heute relevant sind!
"Wandrers Nachtlied" (s. dazu auch die Kurz-Info hier auf unserer Webseite)
Am Abend des 6. Septembers 1780 schrieb Goethe, von innerer Einkehr und der dämmernden Natur erfüllt, jene Zeilen an die Holzwand der Jagdaufseherhütte, welche wohl als sein berühmtestes Gedicht in die Geschichte eingehen sollten: "Wandrers Nachtlied".
Auf dieser poetischen Wanderung werden Monologe aus Faust II, Versatzstücke aus dem Ersten Buch der "Leiden des jungen Werthers", Zitate aus Goethes "Natur" und Eckermanns Gesprächen mit Goethe sowie viele Gedichte Goethes rezitiert und gesungen, die um die Themen Natur und Erkenntnis, Liebe, Nacht und Traum kreisen.
Die vielen sinnreichen Gedichte Goethes, die sich in nächtlichen Naturgefilden wiederfinden, allen voran und das ins Zentrum gesetzte "Wandrers Nachtlied" ziehen ein blaues leuchtendes Band durch den Abend. Goethes Gedichte sind zum größten Teil tiefgreifenden Erfahrungen geschuldet und stellen oft eine Reaktion auf seine persönlichen Erlebnisse oder deren Verarbeitung dar: "Und ... dasjenige, was mich erfreute oder quälte, oder sonst beschäftigte, in ein Bild, ein Gedicht zu verwandeln und darüber mit mir selbst abzuschließen, um ... mich im Innern ... zu beruhigen."* Ein starkes Gefühl wird zum lyrischen Ausdruck transformiert und somit bewahrt. Die Verallgemeinerung des Bedeutsamen schafft also Distanzierung und zugleich Befreiung. Zu betonen wäre, dass Goethes Erkenntnissuche nach "höheren Erfahrungen" immer in Verbindung mit seinen Betrachtungen über die Natur steht, Reflexionen, die noch heute relevant sind!
In diesem Programm verschmelzen Goethes Gedichte, Worte und Gedanken mit den Vertonungen und der eigens zum Programm komponierten szenischen Musik zu einem großen, allumfassenden harmonischen Klang, der Goethes Poesie für uns heute nicht nur verstehbar, sondern auch erfühlbar werden lassen soll.
(Spieldauer ca. 60 Min.)
Ort:
Abendakademie Mannheim, U 1, 16-19
Eintritt: 15 Euro, ermäßigt (Mitglieder) 10 Euro
Sonntag, 23. Juni
10 Uhr
Auf den Spuren Goethes im Rheingau:
Bingen und Oestrich-Winkel
Bei unserer Exkursion mit dem Reisebus in den Rheingau wandeln wir einmal wieder auf Goethes Spuren. Die Fahrt führt uns auf den St. Rochusberg von Bingen sowie ins Brentano-Haus in Oestrich-Winkel.
Der St. Rochusberg in Bingen mit seiner gleichnamigen Kapelle war und ist bis heute Ort der jährlichen St. Rochus-Wallfahrt. 1814 hat Goethe daran teilge-nommen – also vor genau 210 Jahren – und 1817 wurde seine Schrift „Das St. Rochusfest zu Bingen“ erstmalig veröffentlicht. Wir besuchen den Original-schauplatz in einer atemberaubenden Landschaft. Anschließend sehen wir uns einige Felsen an, die Goethes Aufmerksamkeit beim Ersteigen des Rochusbergs auf sich gezogen haben.
Nach dem Ausflug auf den St. Rochusberg bringt uns der Bus ins Restaurant Schloss Vollrads in Oestrich-Winkel, wo Sie Gelegenheit zu einem gemeinsamen Mittagessen haben. Das Essen ist nicht im Preis inkludiert.
Das Brentano-Haus in Oestrich-Winkel gehört zu den Gedenkorten der deutschen Romantik. Sein berühmtester Gast, der Dichter Johann Wolfgang von Goethe, schrieb es als erster in die Literaturgeschichte ein. Es ist ein original erhaltener Schauplatz. Der Kult um das Haus wurde gestiftet von Schriftsteller:innen wie Bettine Brentano, verh. von Arnim (1785-1859) und eben Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832).
Nach der Führung lädt der Garten zum Lustwandeln ein. Sie können sich aber auch bei einem Getränk im Restaurant erfrischen, bevor wir die Rückfahrt nach Mannheim antreten.
Programm:
Leistungen:
• Fahrt im Reisebus der Firma Holger-Tours, Heddesheim
• Reisebegleitung der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V.
• Führungen und Eintritt laut Programm
• Fähre von Bingen nach Rüdesheim
Mindest-Teilnehmerzahl: 15 (erreichbar bis 15.5.2024).
Bei Rücktritt nach dem 15.5.2024 werden 35,- € (Anteil Bus) nicht zurückerstattet.
Veranstalter im Sinne des Reisevertragsrechts: Holger-Tours GmbH, Unterdorfstr. 61, 68542 Heddesheim
Der St. Rochusberg in Bingen mit seiner gleichnamigen Kapelle war und ist bis heute Ort der jährlichen St. Rochus-Wallfahrt. 1814 hat Goethe daran teilge-nommen – also vor genau 210 Jahren – und 1817 wurde seine Schrift „Das St. Rochusfest zu Bingen“ erstmalig veröffentlicht. Wir besuchen den Original-schauplatz in einer atemberaubenden Landschaft. Anschließend sehen wir uns einige Felsen an, die Goethes Aufmerksamkeit beim Ersteigen des Rochusbergs auf sich gezogen haben.
Nach dem Ausflug auf den St. Rochusberg bringt uns der Bus ins Restaurant Schloss Vollrads in Oestrich-Winkel, wo Sie Gelegenheit zu einem gemeinsamen Mittagessen haben. Das Essen ist nicht im Preis inkludiert.
Das Brentano-Haus in Oestrich-Winkel gehört zu den Gedenkorten der deutschen Romantik. Sein berühmtester Gast, der Dichter Johann Wolfgang von Goethe, schrieb es als erster in die Literaturgeschichte ein. Es ist ein original erhaltener Schauplatz. Der Kult um das Haus wurde gestiftet von Schriftsteller:innen wie Bettine Brentano, verh. von Arnim (1785-1859) und eben Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832).
Nach der Führung lädt der Garten zum Lustwandeln ein. Sie können sich aber auch bei einem Getränk im Restaurant erfrischen, bevor wir die Rückfahrt nach Mannheim antreten.
Programm:
- 10 Uhr Abfahrt in Mannheim, Roonstr. / Ecke Kunsthalle
- 11.30 Uhr St. Rochusberg, Führung durch Dr. Jens Bortloff, 1. Vors. der Goethe-Gesellschaft Mannheim
- 12.30 Uhr Fahrt nach Oestrich-Winkel
- 13.15 Uhr Mittagspause im Restaurant Schloss Vollrads (nicht im Reisepreis eingeschlossen)
- Danach Weiterfahrt zum Brentano-Haus
- 15 Uhr Führung im Brentano-Haus in Oestrich-Winkel durch Angela Baronin von Brentano
- 16.30 Uhr Rückfahrt nach Mannheim
- 18 Uhr Ankunft in Mannheim
Leistungen:
• Fahrt im Reisebus der Firma Holger-Tours, Heddesheim
• Reisebegleitung der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V.
• Führungen und Eintritt laut Programm
• Fähre von Bingen nach Rüdesheim
Gebühr:
- 47,- € (für Mitglieder der Goethe-Gesellschaft) /
- 57,- € für Gäste
- Besondere Ermäßigung für Schüler und Studierende auf Anfrage
Bitte überweisen Sie die Gebühr auf unser Konto:
IBAN: DE 85 6709 0000 0088 0248 00
Bei Rücktritt nach dem 15.5.2024 werden 35,- € (Anteil Bus) nicht zurückerstattet.
Veranstalter im Sinne des Reisevertragsrechts: Holger-Tours GmbH, Unterdorfstr. 61, 68542 Heddesheim
Mittwoch, 28. August 15 Uhr
/ 18 Uhr
Goethe - 275 Jahre jung!
-Kleine Geburtstagsfeier am "Scherbenbrunnen" und auf dem Schillerplatz
am Abend im MARCHIVUM.

Das Foto stammt von der Fotokünstlerin Nicole Simon Photography, jede weitere Verwendung ist nur mit ihrer Zustimmung zulässig (https://nicolesimon.com/)
Aus Anlass des besonderen Goethe-Geburtstages in diesem Jahr lädt die Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V. in Zusammenarbeit mit LeseZeichen / Stadtbild e V., Die Räuber ʼ77 – Literarisches Zentrum Rhein-Neckar e.V. und Förderkreis der Stadtbibliothek Mannheim e. V. alle Interessierten ein, sich an zwei für Goethe relevanten Orten zusammenzufinden, zu lauschen und zu feiern.
15.00 Uhr: Beginn am „Scherbenbrunnen“ gegenüber vom Rathaus E 5
15.45 Uhr: Fortsetzung am Schillerplatz B 3 (fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen):
15.00 Uhr: Beginn am „Scherbenbrunnen“ gegenüber vom Rathaus E 5
- Begrüßung durch Dr. Jens Bortloff (Vorsitzender Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar) mit Erläuterungen zur Goethe-Bronzetafel am Scherbenbrunnen
- Grußwort der Stadt Mannheim: Bürgermeister Thorsten Riehle
- Grußwort der VR-Bank Rhein-Neckar: N. N.
- Kommentierte Lesung von kurzen Auszügen aus Goethes „Hermann und Dorothea“ (Helen Heberer und Jens Bortloff)
15.45 Uhr: Fortsetzung am Schillerplatz B 3 (fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen):
- Grußworte von Manfred Klenk und Kristin Wolz (Die Räuber ʼ77) mit kurzer Erläuterung zu Goethes und Schillers Xenien
- "Xenien" im Dialog: Helen Heberer und Raimund Gründler (LeseZeichen/Stadtbild)
- "Wir fragen, Goethe antwortet": Liselotte Homering und Gerlinde Kammer (Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar)
Erfrischungen werden während der Veranstaltung gereicht, anschließend noch geselliges Beisammensein. Beschränkte Sitzmöglichkeiten auf dem Schillerplatz.
18.00 Uhr: MARCHIVUM, Archivplatz 1, Mannheim.
- Vortrag von Dr. Hanspeter Rings: Goethe und das kulturelle Leben in Mannheim. Mit Zitaten des Dichters zum „Lauf der Zeit“. Mit Helen Heberer, Rezitation. Anschließend noch geselliges Beisammensein bei Wasser und Wein. (Hinweis: Mit der Linie 2 kommen Sie von der direkt beim Scherbenbrunnen gelegenen Haltestelle Rathaus/REM fahrplanmäßig binnen 11 Minuten in die Neckarstadt, Ausstieg Bürgermeister-Fuchs-Straße; von dort sind es wenige Minuten fußläufig zum MARCHIVUM.)
Dienstag, 5. November
19 Uhr
Goethes späte Lyrik
von Prof. Dr. Reiner Wild
Gespräch über "Goethes späte Lyrik"
mit Reiner Wild und Manfred Klenk
in Zusammenarbeit mit
AbsolventUM und
"Die Räuber '77 - Literarisches Zentrum Rhein-Neckar"
Anfang 2024 erschienen die beiden ersten Bände der Monographie „Goethes späte Lyrik“ von Reiner Wild. Sie bietet eine Gesamtdarstellung der Lyrik Goethes und erschließt damit auch Bereiche, die zum Teil nicht in den klassischen Kanon eingegangen sind und in der Forschung bisher eher marginal behandelt wurden.
- Band I gilt den Jahren zwischen 1805 und 1813/14,
- Band II der Zeit danach bis 1819 mit dem „West-östlichen Diwan“ als Zentrum;
- der abschließende Band III ist noch in Arbeit.
Reiner Wilds Darstellung geht davon aus, dass sich Goethes Lyrikverständnis nach 1805 grundlegend ändert, von der Lyrik des subjektiven Ausdrucks hin zum Gedicht als Medium der Kommunikation. Dies zeigt sich u.a. darin, dass er seine Gedichte mehrfach in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet und ebenso in der Bildung von Ensembles. In der Analyse der Gedichte und ihrer Entstehungs- und Verwendungszusammenhänge entsteht ein neues, aktuell-differenzierteres Bild von Goethes lyrischem Alterswerk.
Reiner Wild, em. Prof. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Mannheim, u..a. Autor der Monographie „Goethes klassische Lyrik“ (1999) und Bandherausgeber der großen Münchner Goethe-Ausgabe (Sämtliche Werke nach Epochen seines Schaffens).
Ort:
Universität Mannheim,
Schloss, Ehrenhof Ost,
Absolventum-Hörsaal EO 150
Eintritt frei
Anmeldung zu dieser Veranstaltung erwünscht unter: klenkman@web.de oder per Tel. (mobil): 0162 6798010
Die Teilnahme ist auch ohne Anmeldung möglich.
Dienstag, 19. November
18 Uhr
Der Dilettantismus der Geisteswissenschaften
Buchvorstellung von Prof. Dr. Jochen Hörisch
in Zusammenarbeit mit der Abendakademie Mannheim
Wer die Grenzen von Disziplinen überschreitet, wird zumeist misstrauisch beobachtet. In universitären Gefilden, und selbst in den Geisteswissenschaften, ist Überspezialisierung allemal karrieretauglicher als ein weiter Blick. Zu wirklich neuen Erkenntnissen gelangt man aber nur, wenn man mit Distanz auf ein Fach blickt. Jochen Hörischs Essays – unter anderem zur Psychoanalyse des Eigennamens, zum Rechtspopulismus, zur Freundschaft im Internetzeitalter, zur Irrationalität des Geldes und zur Gendersprache – eröffnen überraschende Einblicke in vermeintlich vertraute Sphären.
Jochen Hörisch, Seniorprofessor für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim, plädiert für einen ambitionierten Dilettantismus ohne Scheu vor großen Fragen. Mit intellektueller Lust und stilistischer Prägnanz denkt er über die ausgetretenen Pfade althergebrachter Disziplinen hinweg und gelangt so zu Einsichten, die spezialisierten Geistern verwehrt bleiben. Sein neuestes Buch erschien im Mai 2024.
Jochen Hörisch, Seniorprofessor für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim, plädiert für einen ambitionierten Dilettantismus ohne Scheu vor großen Fragen. Mit intellektueller Lust und stilistischer Prägnanz denkt er über die ausgetretenen Pfade althergebrachter Disziplinen hinweg und gelangt so zu Einsichten, die spezialisierten Geistern verwehrt bleiben. Sein neuestes Buch erschien im Mai 2024.
Ort:
Abendakademie Mannheim, U 1, 16-19
Saal
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt (Mitglieder) 5 Euro
Sie können sich hier
bei der Abendakadedmie anmelden, Zugang aber auch ohne Anmeldung möglich.