Dienstag, 23. November
19 Uhr
Ort:
Sonntag, 24. Oktober
11 Uhr
Ort:
Freitag, 22. Oktober
19 Uhr
189 Jahre liegen zwischen dem Tode Goethes und uns und damit auch tiefgreifende Entwicklungen: die Industrialisierung, zwei Weltkriege mit dem Holocaust, Demokratie im vereinten Deutschland, die digitale Dimension unseres Lebens und eine immer heterogenere Gesellschaft. Was berechtigt dazu, dann zu propagieren, das Leben und Werk des Dichters, hohen Staatsbeamten und Wissenschaftlers heute zu kennen? Das Gespräch des Vorsitzenden der Mannheimer Goethe-Gesellschaft, Dr. Jens Bortloff, mit dem Kommunikations- und Medienwissenschaftler Yilmaz Holtz-Ersahin soll Licht in diese selten diskutierte Frage bringen.
Yilmaz Holtz-Ersahin (Jahrgang 1972) hat Kommunikations- und Medienwissenschaft studiert und ist seit Februar 2021 Leiter der Stadtbibliothek Mannheim.
Zu Beginn der Veranstaltung:
Ort:
Donnerstag,
20. Mai 19 Uhr
In Corona-Zeiten erlebt der Spaziergang eine Renaissance als Freizeit-Aktivität. Vielen Geistesgrößen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts erschien er als kulturelle und kontemplative Tätigkeit. In einer Online-Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Mannheim-Rhein-Neckar wirft Vorstandsmitglied Dr. Hanspeter Rings einen Blick zurück auf die Spaziergänge vergangener Epochen. Bekannt ist der Osterspaziergang in Goethes Faust, weniger dessen eindringliche Erlösungsmetapher. Erwähnt werden ferner Werke von Jean Paul, Karl Philipp Moritz oder Gottfried Seume.
Zur Sprache kommen auch soziale Aspekte wie der adlige Spaziergang als Müßiggang und dessen bürgerliche Imitation im frühen 19. Jahrhundert. Nicht zuletzt spazierten Friedrich Schiller und August Wilhelm Iffland, womöglich ein Buch in der Hand lesend, gen ihrer Mannheimer Lieblingsplätze am Wasser. Schließlich gab es zwischen Neckar um Rhein eine von Pappeln gesäumte Promenade, die heute im historischen Bewusstsein kaum mehr präsent ist.
Der Vortrag wird mit Mannheimer Stadtansichten und Stadtplänen illustriert.
Da beim letzten Mitgliedergespräch der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar Reflektionen zum Spaziergang auf großes Interesse stießen, kommt die Gesellschaft dem Wunsch einer Vertiefung des Themas zeitnah nach.
Dr. Hanspeter Rings, langjähriger wissenschaftlicher Stadthistoriker, zuletzt beim MARCHIVUM. Vorstandsmitglied der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar und des Freundeskreises MARCHIVUM.
U.a. zahlreiche Veröffentlichungen und Veranstaltungen zur Mannheimer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte, ferner im Genre des philosophischen Aphorismus.
Wer an der Teilnahme interessiert ist, schreibt eine E-Mail an info@goethe-mannheim.de und erhält den Zugangslink zur kostenfreien Veranstaltung über ZOOM.
auf der Videokonferenzplattform zoom
Zugang wird in der Einladung angegeben
Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@goethe-mannheim.de
Dienstag, 30. März 19 Uhr
Goethes „Osterspaziergang“ heute
Die Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V. öffnet ihre beliebte Veranstaltungsreihe am 30. März auch für Nichtmitglieder, um auch in Corona-Zeiten einen Beitrag zum kulturellen Leben aller zu leisten.
Am Abend des 30. März um 19 Uhr kann man einfach nur zuhören oder sich auch selbst beteiligen. Beim diesmal für alle offenen Mitgliedergespräch geht es um den Spaziergang aller Spaziergänge, Goethes berühmten Osterspaziergang aus dem „Faust“ (gelesen von Denis Bode) und was er gerade für uns heute in dieser schwierigen Corona-Zeit bedeutet. „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein“: Wo ist das heute noch möglich, wenn nicht an der frischen Luft bei einem Spaziergang mit Abstand? Welche Rolle hat das Spazierengehen bei Faust, in der Literatur, in der Politik und für uns persönlich? Die Lesung und einige Betrachtungen dazu sind vorbereitet. Ein Abend rund um das Spazierengehen.
Wer an der Teilnahme interessiert ist, schreibt eine E-Mail an info@goethe-mannheim.de und erhält den Zugangslink zur kostenfreien Veranstaltung über ZOOM.
Platz an der frischen Luft bot der „Osterspaziergang“ schon immer: Hier eine von Paul Hey (1867-1952) gestaltete Postkarte aus dem Jahr 1917. (Quelle: www.Goethezeitportal.de)
auf der Videokonferenzplattform zoom
Zugang wird in der Einladung angegeben
Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@goethe-mannheim.de
Dienstag, 26. Januar
19 Uhr
Was dieser Teil eines Gedichts Goethes mit den USA zu tun hat, wird einer der Gegenstände unseres Mitgliedergesprächs sein, das sechs Tage nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden stattfindet.
Die Entstehung der USA hat Goethe sein Leben lang begleitet. Sie hat sich vielfach in dessen Werken niedergeschlagen.
Anlässlich der neuen Präsidentschaft, von der angenommen (und von vielen gehofft) wird, sie schlage ein neues Kapitel in der Weltpolitik auf, soll dieses selten behandelte Thema nach einer kurzen Einführung besprochen werden. Was war für Goethe damals wichtig, was davon heute für uns?







